• Aktuelle Meldungen

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    Ärztekammer Nordrhein
    29. Aug.
    Jeder Mensch hat täglich die Wahl. „Bewusst oder unbewusst stehen wir vor kleinen und großen Entscheidungen, die maßgeblich unsere Gesundheit beeinflussen. Wir entscheiden, ob wir den Fahrstuhl oder die Treppe nehmen, wieviel Obst und Gemüse in den einkaufswage kommt, ob wir zu Vorsorgeuntersuchungen gehen und an wen wir uns im Krankheitsfall wenden“, erläutert Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein zum Schulstart. Gesundheit soll endlich auf den Bildungs- und Lehrplan. „Aus ärztlicher Sicht kommt der Vermittlung von Gesundheitskompetenz in Grund-, Haupt- und Förderschulen eine hohe Bedeutung zu. In Schulen können gesundheitserziehende Ansätze aus den Familien verstärkt werden und dort, wo sie noch fehlen, miteinander aufgebaut werden. Deshalb sind wir froh, dass sich im nordrheinischen Kammerbereich über 300 Grundschulen entschieden haben, an unserem Programm „Gesund durch Schule“ teilzunehmen.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    29. Aug.
    Gesundheitswissen und ein gesunder Lebensstil sollen in den Bildungs- und Lehrplänen von Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen verankert werden. Dafür wirbt die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL). Sie unterstützt damit die Forderung von 14 Spitzenverbänden des Gesundheitswesens und des Bundesgesundheitsministeriums, die sich kürzlich zu einer „Allianz für Gesundheitskompetenz“ zusammengeschlossen haben. Ein gesunder Lebensstil – eingeübt schon im Kindes- und Jugendalter – kann zu einer besseren Gesundheit im späteren Leben führen und auch die schulischen Leistungen positiv beeinflussen. „Je früher wir Kindern eine gesunde Lebensweise vermitteln und sie dafür begeistern, desto besser. Sie sollen die Zusammenhänge zwischen Lebensführung und Gesundheit besser verstehen und zu einer gesundheitsförderlichen Lebensführung motiviert werden“, sagt Dr. Theodor Windhorst, Präsident der ÄKWL. „Die Lehrerinnen und Lehrer brauchen aber auch den Freiraum, Gesundheitsthemen in den Unterricht zu integrieren, ohne mit dem Lehrplan in Konflikt zu geraten.“
    Marburger Bund NRW/RLP und mibeg-Institut Medizin
    23. Aug.
    mhe. Aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte müssen bekanntlich eine Fachsprachprüfung vor ihrer zuständigen Landesärztekammer ablegen, bevor sie in den Beruf starten. Viele scheitern bei dieser Prüfung. Der Marburger Bund NRW-RLP bietet in Kooperation mit dem mibeg-Institut Medizin einen zielgerichteten „Intensivkurs Fachsprache Medizin“ an, der ausländische Ärztinnen und Ärzte intensiv auf die Fachsprachenprüfung in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vorbereitet. Das 14. Seminar startet am 18. September in Köln. Das vierwöchige Seminar umfasst insgesamt 180 Stunden à 45 Minuten (20 Unterrichtstage à 9 Stunden). Der 15. Intensivkurs Fachsprache Medizin beginnt am 9. Oktober in Mainz und der 16. Intensivkurs Fachsprache Medizin am 13. November in Köln. Die Dozenten verfügen über eine langjährige Lehrerfahrung und sind in der Regel Ärztinnen und Ärzte. Inhalte sind u.a. die notwendigen Grundlagen zur Erstellung eines Arztbriefes und der medizinischen Dokumentation, wie die rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns. Trainingsmodule zur klinischen Gesprächsführung, zur Nutzung medizinischer Datenbanken und zur Prüfungsvorbereitung sind weitere wichtige Bestandteile des Seminars. Anmeldung: medizin@mibeg.de
    „Münsteraner Kreis“ zum Heilpraktikerberuf
    22. Aug.
    mhe. Im deutschen Gesundheitswesen stehen den Patienten über 300.000 mehrjährig akademisch qualifizierte und vorwiegend in Krankenhäusern über im Regelfall mindestens sechs Jahre hochspezialisierte Fachärztinnen und -ärzte zur Verfügung, die in ihrer ärztlichen Tätigkeit eine auf Leitlinien basierende wissenschaftliche und am Fortschritt orientierte medizinische Behandlung anbieten. Darüber hinaus gibt es aber auch einen zusehends beliebteren Markt der gut 47.000 Heilpraktiker, der nach Überzeugung eines 17-köpfigen wissenschaftlichen Gremiums aus Münster „überwiegend in einer unwissenschaftlichen Gedankenwelt verankert ist, die unangemessen und vor allem weitgehend unreguliert ausgebildet sind und meist unhaltbare Krankheitskonzepte anbieten. Diesen Irrsinn wollen wir nicht länger hinnehmen“, positioniert sich der „Münsteraner Kreis“ um Prof. Bettina Schöne-Seifert, Medizinethikerin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
    Krankenhausstatistik für Rheinland-Pfalz
    18. Aug.
    In den 69 rheinland-pfälzischen allgemeinen Krankenhäusern wurden im Jahr 2016 fast 929.000 Patienten vollstationär versorgt. Die Zahl der Behandlungsfälle hat damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zugenommen, bilanziert das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz. Die Zahl der für die vollstationäre Versorgung erbrachten Behandlungstage blieb mit 6,1 Millionen gegenüber 2015 annähernd gleich (2015: 6,0 Millionen). Durchschnittlich verbrachte jeder Patient 6,6 Tage im Krankenhaus (2015: 6,7 Tage). Der Auslastungsgrad der Einrichtungen lag bei 72 Prozent, das ist der höchste Wert seit 2003.
    Landesbasisfallwerte 2017
    16. Aug.
    Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen erhalten von den gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr 727 Millionen Euro mehr für die Behandlung von Patienten als im Vorjahr. Damit erhöht sich der Erlös der NRW-Kliniken aus den Fallpauschalen (DRG) von 16,12 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf 16,85 Milliarden Euro in diesem Jahr, teilt der Verband der Ersatzkassen (vdek) mit.
    Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
    14. Aug.
    Gesundheitswissen und ein gesunder Lebensstil sollen in den Bildungs- und Lehrplänen von Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen verankert werden. Dafür wirbt die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Sie unterstützt die Forderung der Spitzenverbände des Gesundheitswesens und des Bundesgesundheitsministeriums, die sich kürzlich zu einer „Allianz für Gesundheitskompetenz“ zusammengeschlossen haben. „Ein gesunder Lebensstil – eingeübt schon im Kindes- und Jugendalter – kann zu einer besseren Gesundheit im späteren Leben führen und auch die schulischen Leistungen positiv beeinflussen“, betont Dr. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. „Je früher wir Kindern eine gesunde Lebensweise vermitteln und sie dafür begeistern, desto besser. Kinder sollen die Zusammenhänge zwischen Lebensführung und Gesundheit besser verstehen und somit auch zu einer gesundheitsförderlichen Lebensführung motiviert werden.“
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    11. Aug.
    Die Ärztekammer Westfalen-Lippe begrüßt die von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann geäußerte Absicht, Ärztinnen und Ärzten mehr Handlungssicherheit und Unterstützung für ihre Arbeit im Kinderschutz zu geben. „Ärzte sind häufig die ersten, die im Kontakt mit Kindern eine Gefährdung von Kindeswohl oder gar Misshandlungen erkennen können“, erklärt Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. „Eine Einschätzung der Situation ist aber oft schwierig, wenn Eltern mit ihren Kindern immer wieder den behandelnden Arzt wechseln.“
    Aktueller Kommentar des ersten Landesvorsitzenden Dr. med. Hans-Albert Gehle
    10. Aug.
    „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Diese Worte stehen nicht nur im Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Sie waren zwei Ärzten ins Herz gebrannt, von denen wir in den letzten Wochen unerwartet Abschied nehmen mussten. Zwei Menschen, die sehr unterschiedlich erschienen. Der Eine – Chefarzt, berufs- und gesundheitspolitisches Urgestein. Der Andere – Oberarzt, Betriebsrat und Gewerkschafter. Dieter Mitrenga und Friedhelm Hülskamp. Beide einte die tiefe Überzeugung, dass die Behandlung von Patienten weit mehr ist als eine technisch, medizinische Leistung des Arztes zur Heilung seiner Krankheiten. Ihr Credo: „Ärztliches Handeln bedeutet sich auf Augenhöhe mit Patienten zu begegnen. Den Gegenüber wahrzunehmen und seine Beschwerden, aber auch seine Persönlichkeit ernst zu nehmen, egal welcher Herkunft, Bildung oder Stand er hat.”
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    08. Aug.
    Die medizinische Versorgung einer immer älter werdenden Gesellschaft ist für die Ärztekammer Westfalen-Lippe eine der großen Herausforderungen der Zukunft. „Im Bereich der Patientenversorgung im Alter gibt es weitaus mehr offene Fragen als Antworten“, erklärt Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. In der geriatrischen Versorgung der Bevölkerung laufe „vieles durcheinander“. Die medizinischen Versorgungsstrukturen müssten auf eine Gesellschaft des langen Lebens hin ausgerichtet werden. Vor dem Hintergrund begrenzter Finanzmittel und gleichzeitig steigender Inanspruchnahme von Leistungen fordert Dr. Theodor Windhorst „klare Strukturen für die geriatrische Versorgung vor allem für den Transfer zwischen stationärer und ambulanter Ebene“.