Aktuelle Meldungen

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06. Mai 2019
Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann begrüßt den vorgelegten Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zur Einführung einer Impfpflicht gegen Masern: „Ich unterstütze Bundesgesundheitsminister Spahn ausdrücklich bei dem Ziel, eine Impfpflicht einzuführen. All unsere Aufklärungsbemühungen in den letzten 20 Jahren haben nicht zum Erfolg geführt“, erklärt der Minister.
03. Mai 2019
Düsseldorf. Die erste Bewerbungsphase im Rahmen der Landarztquote in Nordrhein-Westfalen ist abgeschlossen. Vom 31. März bis 30. April konnten sich Interessierte auf einen der 145 für das Wintersemester 2019/2020 zur Verfügung stehenden Medizinstudienplätze bewerben. Das vom verantwortlichen Landeszentrum Gesundheit (LZG) erstmalig durchgeführte Auswahlverfahren stieß auf großes Interesse. Insgesamt sind 1.312 Bewerbungen eingegangen, die sowohl den digitalen Antrag im Bewerberportal als auch die zwingend erforderlichen postalischen Unterlagen enthielten. Dazu kommen 389 Bewerbungen, die ihre Angaben nur digital im Bewerberportal gemacht, aber das Antragsverfahren nicht mit den notwendigen schriftlichen Dokumenten abgeschlossen haben. Diese unvollständigen Unterlagen können im weiteren Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden.
29. Apr 2019
Pressemitteilung
Köln. Gut 80 Ärztinnen und Ärzte werden Morgenfrüh um 7:30 Uhr am Klinikum Vest, an dem Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen und der Paracelsus-Klinik Marl, im Rahmen der Tarifauseinandersetzung mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) für eineinhalb Stunden die Arbeit niederlegen und vor der Klinik demonstrieren.
28. Apr 2019
Münster. 5.000 Fachsprachenprüfungen in fünf Jahren – mit der Durchführung der 2014 ein-geführten Prüfung der berufsspezifischen Kommunikationsfähigkeiten von ausländischen Ärztinnen und Ärzten leistet die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in der Patientenversorgung, er erklärt Dr. med. Theodor Windhorst, Präsident der ÄKWL, anlässlich der 5.000. Fachsprachenprüfung, die jetzt von der Kammer abgenommen wurde.
28. Apr 2019
Pressemitteilung
Köln. Immer mehr Patienten und immer mehr Überstunden, unzählige Nachtdienste, Rufbereitschaftsdienste und nur noch wenige freie Wochenenden – das ist die tägliche Realität für Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus. „Deshalb fordern wir in der aktuellen Tarifrunde mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) die deutliche Senkung der Gesamtarbeitslast“, betont Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP. „Nach unserem Warnstreik in Frankfurt haben wir ein Ziel schon erreicht. Die VKA will endlich unseren Tarifvertrag für Ärzte rechtssicher absichern. Inhaltlich hat sich in dieser Tarifrunde darüber hinaus aber noch nichts getan. Um unsere Forderungen zu untermauern, rufen wir am morgigen Montag (29. April) gut 100 Ärztinnen und Ärzte in Koblenz zum eintägigen Warnstreik auf.“
27. Apr 2019
Von Prof. Dr. med. Fuat Hakan Saner, Dr. med. univ. Feras El-Hamid und Alexis Theodorou
Seit Jahren sind in den gut 340 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern über 2.500 Arztstellen unbesetzt. Selbst mit teuren Stellenanzeigen, mit kostspieligen Headhuntern und dem verstärkten Einsatz von bevorzugt bezahlten Honorarärzten ist das Problem nicht zu lösen. Ärztemangel ließe sich nur vermeiden, wenn zeitgerecht eine bedarfsgerechte Zahl an Studienplätzen vorhanden wäre. Seit Jahrzehnten stellen hierzulande Ärztinnen und Ärzte, die im Ausland ausgebildet wurden, in Krankenhäusern, MVZ oder Praxen die medizinische Versorgung der Bevölkerung sicher. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Ende 2018 arbeiteten allein in Nordrhein 6.175 Ärztinnen und Ärzte (2017: 5.717) aus dem Ausland, 4.276 davon im stationären Bereich. Das ist ein Anteil von gut 18 Prozent aller Klinikärzte. Zur Aufrechterhaltung unserer hochwertigen Versorgung sind ausländische Ärztinnen und Ärzte unverzichtbar geworden.
26. Apr 2019
Mainz. Die allgemeine demografische Entwicklung macht auch vor den Ärztinnen und Ärzten in Rheinland-Pfalz nicht Halt. Immer mehr Ärztinnen und Ärzte rücken immer näher an die Phase ihres Ruhestandes heran, aber immer weniger junge Ärztinnen und Ärzte rücken nach. Statistisch gesehen ist jeder zweite berufstätige Arzt/Ärztin in Rheinland-Pfalz 50 Jahre und älter. Hinzu kommt, dass fast jeder vierte berufstätige Arzt 60 Jahre und älter ist. Das geht aus der Ärztestatistik (Stichtag 31.12.2018) hervor, welche die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz ausgewertet hat.
25. Apr 2019
Köln. Immer mehr Patienten und immer mehr unzählige Überstunden, Nachtdienste, Rufbereitschaftsdienste und nur wenig freie Wochenenden – das ist die tägliche Realität für Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus. „Deshalb fordern wir in der aktuellen Tarifrunde mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) die deutliche Senkung der Gesamtarbeitslast“, betont der Kölner Klinikarzt Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP. „Um unsere Forderungen zu untermauern, rufen wir am morgigen Freitag (26. April) über 100 Ärztinnen und Ärzte am Standort Merheim in Köln zum gut einstündigen Warnstreik auf.“ Unter dem Motto „Wir Ärzte müssen die Suppe auslöffeln“ kommen die streikenden Ärztinnen und Ärzte an der Klinik der Stadt Köln-Merheim um Fünf vor Zwölf zur aktiven Mittagspause am Haupteingang vor das Gebäude. Es wird rheinische Erbsensuppe serviert.
24. Apr 2019
Von Birgit Künanz, Dr. med. Sven Dreyer und Andreas Fleischer
Wer nach seinem Studium in einem Krankenhaus den Arztberuf aufnimmt, erlebt mitunter eine ernüchternde Realität: Oft liegt die tatsächliche Arbeitszeit oberhalb der in unseren Tarifverträgen festgeschriebenen Grenzen. Dabei schreibt das Arbeitszeitgesetz wöchentliche Höchstgrenzen von 48 Stunden vor, die nur überschritten werden dürfen, wenn jeder Einzelne das „Opt-Out“ unterschrieben hat. Aber, das ist höchst selten der Fall.
23. Apr 2019
Die Ärztekammer Westfalen-Lippe unterstützt die Pläne auf der Bundes- und Landesebene, die Pflicht zur Impfung gegen Masern für Kinder in Schulen und Kindergärten einzuführen. Nachdem der Brandenburger Landtag solch eine Impfpflicht beschlossen hat, haben sich auch die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ebenso wie Bundesgesundheitsminister Spahn nun für eine Pflicht zur Impfung gegen Masern ausgesprochen.