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    09. Jun 2020
    Münster/Dortmund. Mit deutlicher Kritik reagiert die westfälisch-lippische Ärzteschaft auf Pläne der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL), wonach Apothekern Grippeimpfungen zunächst im Rahmen von Modellprojekten erlaubt werden sollen. Eine entsprechende Änderung ihrer Berufsordnung hat die Kammerversammlung der AKWL am vergangenen Wochenende beschlossen. Für die Ärztekammer Westfalen-Lippe und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe stellen die Impf-Pläne der Apotheker eine Gefahr für die Patientensicherheit dar.
    09. Jun 2020
    Mainz (mhe). Das Bemühen um eine Erhöhung der Zahl der Allgemeinmediziner in Rheinland-Pfalz trägt Früchte. Im vorigen Jahr absolvierten im Gebiet Allgemeinmedizin insgesamt 82 Ärztinnen und Ärzte die Prüfung erfolgreich, so viele wie in keinem anderen Gebiet. Eine erfreuliche Entwicklung, denn im Jahr 2015 wurden nur 44 Anerkennung bilanziert. „Beobachtet man die statistische Entwicklung in diesem Fachgebiet, dann könnte es ein Indiz dafür sein, dass unsere Bemühungen um eine Stärkung der Allgemeinmedizin ankommen“, erklärt Landesärztekammer-Präsident Dr. med. Günther Matheis.
    05. Jun 2020
    Münster. Der diesjährige Tag der Organspende ist ein besonderer: Am morgigen 6. Juni wird in Deutschland alljährlich an die dringende Notwendigkeit der Organspende erinnert – in diesem Jahr aufgrund der Coronakrise zum ersten Mal virtuell. Es gilt, allen Organspendern zu gedenken sowie ihnen und ihren Angehörigen einen großen Dank auszusprechen. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Hans-Albert Gehle, und der ÄKWL-Ehrenpräsident Dr. Theodor Windhorst, der auch Transplantationsbeauftragter der Kammer ist, danken anlässlich des Tages der Organspende für die Bereitschaft zur Organspende. „Wir sagen Danke für diese Geschenke, die anderen Menschen das Leben retten. Organspende bedeutet mehr Lebenszeit und Lebensqualität für diejenigen, die verzweifelt auf der Warteliste für ein neues Organ stehen“, betont Dr. med. Hans-Albert Gehle.
    04. Jun 2020
    Mainz. Vielen schwer kranken Menschen, deren eigene Organe versagen, kann dank einer Organspende geholfen werden. Jeder, der sich für Organspende entscheidet, schenkt durchschnittlich drei Schwerkranken eine neue Lebenschance. „Eine Organspende ist ein großartiges Geschenk, deshalb ist es auch nur richtig, den Organspendern und deren Angehörigen auch öffentlich zu danken“, betont Dr. med. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz anlässlich des bundesweiten Tags der Organspende am kommenden Samstag. In Rheinland-Pfalz gab es im vergangenen Jahr 49 Menschen, die nach ihrem Tod insgesamt 153 Organe gespendet haben.
    03. Jun 2020
    Münster (mhe/ukm). Seit Jahrzehnten kämpft der Chirurg, ehemalige Chefarzt und langjährige Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. med. Theodor Windhorst mit einem einzigartigen Engagement für eine Verbesserung der vielfältigen Belange der Ärzteschaft. Der Ehren-Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe ist mit Herz und Seele Arzt, der sich u.a. unermüdlich für die Medizin im Allgemeinen, für die Qualitätssicherung, für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Ärztinnen und Ärzte in Kliniken und Praxen, für deren gute Aus- und Weiterbildung sowie für die Stärkung der Organspende engagiert. Für sein herausragenden Wirken hat ihm die Medizinische Fakultät der Universität Münster (WWU) nun den Titel eines Honorarprofessors verliehen. In einem Festakt übergab Dekan Prof. Frank-Ulrich Müller dem „Neuzugang“ die Ernennungsurkunde.
    28. Mai 2020
    Düsseldorf. Im Jahr 2018 wurden in den 135 nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen insgesamt 237.566 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Die Betten dieser Einrichtungen damit zu 87,7 Prozent ausgelastet, bilanziert das Landesamt für Statistik in NRW. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten belief sich auf vier Wochen (27,5 Tage).
    28. Mai 2020
    Bonn. Seit zwölf Jahren beteiligen sich Mitglieder des Marburger Bund NRW/RLP erfolgreich an der Vertretung ärztlicher Interessen und der Personalratsarbeit in der LVR-Klinik Bonn. Bei der laufenden Briefwahl treten zehn Ärztinnen und Ärzte an. Begonnen hat alles mit dem Ärzte-Streik im Jahr 2006, in Ärztinnen und Ärzte an den LVR-Kliniken einen eigenen Tarifvertrag der Ärzte erstritten und die elektronische Erfassung der Arbeitszeit durchgesetzt haben. Wegweisend ist auch der Tarifabschluss des Jahres 2019.
    26. Mai 2020
    Köln. Die Stiftung der Cellitinnen e.V. wird neuer Träger des Malteser Akutkrankenhauses St. Hildegardis in Köln. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Malteser Deutschland gemeinnützige GmbH und der Stiftung der Cellitinnen e.V. wurde am 26. Mai unterzeichnet, teilen die Malteser auf Anfrage mit. Die Vertragsparteien vereinbarten Stillschweigen über die Höhe des Kaufpreises. Der Vollzug des Vertrags ist noch vorbehaltlich der üblichen behördlichen Zustimmungen. Das Kölner Krankenhaus hat 233 Betten und 400 Mitarbeiter.
    26. Mai 2020
    Düsseldorf. Nach vorläufigen Ergebnissen starben in Nordrhein-Westfalen im April 2020 etwa 17.600 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand sog. unplausibilisierter Ergebnisse mitteilt, war die Zahl der Gestorbenen damit voraussichtlich um drei Prozent höher als im April 2019 (damals: 17.100). Während der Grippesaison steigen die Sterbefallzahlen in der Regel von Dezember bis März an und sinken ab April wieder ab. Auch in diesem Jahr war das der Fall – der Rückgang fiel jedoch vergleichsweise moderat aus (März: knapp 19.000 Todesfälle). Im April 2020 starben damit mehr Menschen als in jedem anderen April der letzten sechs Jahre. In NRW wurden bis zum 26. Mai insgesamt 37.376 Corona-Fälle bestätigt, davon starben 1.576 Covid-19-Patienten.
    26. Mai 2020
    Münster. Über immer neue Nachrichten zur Corona-Pandemie darf die Versorgung von Patientinnen und Patienten ohne COVID-19 nicht länger ins Hintertreffen geraten. „Die Pandemie bleibt auf absehbare Zeit eine gewaltige Herausforderung für das gesamte Gesundheitswesen. Aber wir dürfen nach Wochen der Konzentration auf die Pandemie jetzt nicht mehr alles nur durch die COVID-19-Brille sehen“, warnt Dr. Hans-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Gesundheitsprobleme und Versorgungsbedarf der Patienten ohne COVID-19 seien nicht kleiner geworden, nur weil man von ihnen derzeit weniger höre. „Aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus Erkrankungen zu verschleppen oder auf Arztbesuche zu Verlaufskontrollen und zur Vorsorge zu verzichten, kann sehr schnell ganz neue Probleme schaffen.“