Aktuelle Meldungen

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09. Jun 2022
Düsseldorf/Köln (mhe.) Der Spitzenkandidat des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen bei der KV-Wahl in Nordrhein, Michael Lachmund aus Remscheid, ruft die in MVZ und Praxen angestellten Ärztinnen und Ärzte zur aktiven Wahlbeteiligung auf. „Sie haben es mit Ihrer Stimme in der Hand, ob die angestellten Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen im ambulanten Sektor in Nordrhein auch in den nächsten sechs Jahren gut vertreten sind“, wirbt Michael Lachmund für die Liste 5 Marburger Bund. „Angesichts von insgesamt acht Wahllisten in dem relativ kleinen Sektor der angestellten und ermächtigten Ärztinnen und Ärzte verweist Michael Lachmund darauf, wie wichtig es ist, dass Vertreter des Marburger Bundes in das höchste Gremium der KVNO gewählt werden. Wir wollen uns in der nächsten Amtsperiode dafür einsetzen, dass die Belange der angestellten und ermächtigten Ärztinnen und Ärzte auch in der KVNO ausreichende Gehör finden. Wir brauchen in der KV Solidarität. Eine zunehmende Zersplitterung in divergierende Ärztegruppen schwächt die Ärzteschaft. Deshalb setzen wir als Marburger Bund konsequent auf Kooperation“, betont Michael Lachmund. Insgesamt kandidieren 23 Listen um die 50 Mandate.
08. Jun 2022
Düsseldorf. Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft belief sich 2021 auf 67,4 Milliarden Euro. Das waren 10,2 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes, bilanziert das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen . Die Bruttowertschöpfung lag damit preisbereinigt um 3,6 Prozent über der des Jahres 2020. Im Durchschnitt aller Bundesländer war in diesem Zeitraum ein Anstieg (preisbereinigt) von 6,9 Prozent zu verzeichnen. In der NRW Gesamtwirtschaft lag die Bruttowertschöpfung um 2,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor.
08. Jun 2022
Bad Ems. Im Jahr 2021 stieg die Wirtschaftsleistung in der Gesundheitswirtschaft deutlich. Die Bruttowertschöpfung in der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft nahm gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 69 Prozent zu, bilanziert das Statistische Landesamt RLP. Damit nimmt Rheinland-Pfalz unter den Bundesländern mit Abstand die Spitzenposition ein; im Durchschnitt der Länder wuchs die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft um 6,9 Prozent. Der sprunghafte Anstieg der Bruttowertschöpfung ist speziell auf die Pharmaindustrie zurückzuführen, die mit ihren Produkten einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leistet.
06. Jun 2022
Düsseldorf. Um Tarifverhandlungen zu einem „Tarifvertrag Entlastung“ für die Fach- und Pflegebeschäftigten an den Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen, hat das Landeskabinett Anfang Juni eine Formulierungshilfe zur Änderung des Hochschulgesetzes beschlossen und stellt diese den Fraktionen des Landtags zur weiteren parlamentarischen Beratung zur Verfügung. Die Gesetzesänderung ist notwendig, um den sechs Universitätskliniken den Austritt aus dem Arbeitgeberverband des Landes Nordrhein-Westfalen (AdL NRW) zu ermöglichen, damit sie eigenständige Tarifverhandlungen führen können. Wir berichteten am 10. Mai über den Paukenschlag aus Düsseldorf.
02. Jun 2022
Düsseldorf. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann fordert anlässlich des bundesweiten Tags der Organspende am 4. Juni, dass sich Menschen verstärkt mit Organspenden auseinandersetzen: „Das Thema Organspende hat in den Jahren vor der Coronapandemie stark an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen. Daran sollten wir anknüpfen: Nehmen Sie sich Zeit, informieren Sie sich, stellen Sie Fragen und treffen Sie eine Entscheidung. Holen Sie das Thema Organspende zurück auf die persönliche Agenda und nutzen Sie die Chance, selbst zu bestimmen, was mit Ihren Organen passiert. Im Fall der Fälle entlasten Sie ihre Angehörigen bei dieser Entscheidung. Dokumentieren Sie Ihre Entscheidung in einem Organspendeausweis. Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen, sodass Ihre Entscheidung zur Organspende bekannt ist. Und denken Sie bei einer Patientenverfügung auch an dieses Thema.“
02. Jun 2022
Köln. Sie sind mitten im Anerkennungsverfahren als Ärztin oder Arzt und stehen kurz vor Ihrer Fachsprachprüfung bei der Ärztekammer? Ob in Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz: Der Marburger Bund Landesverband NRW/RLP bietet in Kooperation mit dem mibeg-Institut Medizin vierwöchige Intensivkurse zur Vorbereitung auf die medizinische Fachsprachprüfung an. Das nächste Seminar startet am 14. Juni in Köln und kann sowohl online als auch in Präsenz besucht werden.
01. Jun 2022
Mainz. Unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ findet am 4. Juni erstmals nach zwei Jahren wieder eine Präsenz-Veranstaltung zum bundesweiten Tag der Organspende statt. In diesem Jahr richtet die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz den 40. bundesweiten Tag der Organspende aus. Die Innenstadt wird an diesem Samstag zu einem lebendigen Knotenpunkt zahlreicher Aktionen, die rund um das Thema Organspende aufklären und informieren. Schirmherrin ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Mainz setzt in diesem Jahr bundesweit ein Zeichen für die Organspende. Ich freue mich darüber sehr. Zusammenhalt, Solidarität, Schaffenskraft, das zeichnet uns aus. Viele Partner und Geschäfte engagieren sich mit uns gemeinsam an diesem Tag. Unser Ziel und unsere Botschaft sind klar: Es ist wichtig, sich umfassend über Organspende zu informieren und eine persönliche Entscheidung zu treffen. Auch ich habe einen Organspendeausweis. Damit habe ich Klarheit für meine Angehörigen und behandelnde Ärztinnen und Ärzte geschaffen. Nutzen auch Sie die Gelegenheit, führen Sie Gespräche, stellen Sie Ihre Fragen und treffen Sie Ihre ganz persönliche Entscheidung. Im Falle eines Falles können Sie mit einem Organspendeausweis Leben retten“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch.
30. Mai 2022
Dortmund. Die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz (KGRP)) macht auf die sich weiter verschlechternde wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser aufmerksam. Die in den letzten Monaten eingetretenen massiven Kostensteigerungen können im Krankenhausvergütungssystem nicht wie von anderen Unternehmen über Preisanpassungen weitergegeben werden. Daher brauchen die Krankenhäuser schnelle Hilfe in Form eines Inflationszuschlags. Infolge der Pandemie ist zudem eine Anpassung des Ganzjahresausgleichs für 2021 und 2022 dringend nötig, um die Kliniken wirtschaftlich zu stabilisieren. Auch in Zeiten rückläufiger Corona-Zahlen zeichnet sich keine wirkliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation vieler Krankenhäuser im Land ab.
30. Mai 2022
Düsseldorf. Dramatisch gestiegene Preise, coronabedingte Liquiditätsengpässe und zusätzlich eine unerfüllbare Auflage durch den Bund setzen den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern enorm zu. „Die rasant und massiv gestiegenen Kosten für Energie, Lebensmittel, Arzneimittel und andere medizinische Produkte müssen die Krankenhäuser aufbringen, sie können sie aber nicht weitergeben. Denn was sie für ihre Leistung der Daseinsvorsorge berechnen können, ist festgelegt. Viele NRW-Kliniken steuern in dieser Zwangslage geradewegs in eine wirtschaftliche Sackgasse, aus der sie sich höchstens durch drakonische Maßnahmen befreien können“, warnte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Matthias Blum. Das betreffe sowohl Personalabbau als auch Leistungseinschränkungen. Wenn das nicht reiche, drohe ein unkontrollierter kalter Strukturwandel in der Krankenhausversorgung. 
24. Mai 2022
Bremen. Vor dem Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ skandierten zwei Dutzend Querdenker ihre üblichen Sprechchöre. Die Präsenz von Dutzenden Polizisten schaffte den nötigen Abstand. Die wenigen Protestler konnten lediglich verhindern, dass Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach vor einem kleinen Stand seiner Partei mit Bürgern reden konnte. Zu den gravierenden Auswirkungen zählten die für die Eröffnung eines Ärztetages ungewöhnlich intensiven Personenkontrollen. Ein Sprengstoffspürhund prüfte sogar die technische Ausrüstung aller Medienvertreter. In dem expressionistischen Konzerthaus auf der Domsheide in der Bremer Innenstadt direkt neben dem Dom verlief nach zweijähriger Präsenzpause alles gewohnt routiniert. Blitzlichtgewitter und Medienandrang vor der ersten Sitzreihe. Die berührende Ehrung der Toten. Die Verleihung der renommierten Paracelsus-Medaillen und eine lange, aber ausgesprochen sorgfältig ausgefeilte Rede des Präsidenten, die gut begründete und berechtigte Kritik an der Bundesregierung und dem Gesundheitsminister enthielt. Beifall unterbrach wiederholt die auf 25 Seiten verfasste Rede des BÄK-Präsidenten Dr. Klaus Reinhardt. Die wichtigsten Kritikpunkte an der Gesundheitspolitik traf er genau. Die Rede ist auf der BÄK-Homepage abrufbar.