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    24. Sep 2020
    Münster/Dortmund. Die Ärzteschaft in Westfalen-Lippe setzt für eine Erhöhung der Grippe-Impfquote ein – insbesondere vor dem Hintergrund, dass im Herbst ein Zusammentreffen der zweiten Corona-Welle mit der jährlichen Grippe-Welle zu erwarten ist. Die Ausdehnung der Grippeschutzimpfung auf die gesamte Bevölkerung jedoch lehnen die Ärztekammer (ÄKWL) und die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) in Westfalen-Lippe ab. „Wir müssen bei der Grippeschutzimpfung vorrangig die Bevölkerungsgruppen ins Auge fassen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe einer Influenza oder von Covid-19 haben“, sagt Ärztekammer-Präsident Dr. Hans-Albert Gehle. Dies seien etwa Bewohner von Senioren-, Alters- und Pflegeheimen, chronisch Kranke, Schwangere oder auch beruflich besonders Exponierte wie Ärzte, Pfleger und medizinisches Personal.
    24. Sep 2020
    Bonn/Köln (mhe). Das in Bonn ansässige Bundeskartellamt hat die Übernahme von drei Malteser Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen durch den größten deutschen privaten Klinikkonzern Helios (Fresenius) genehmigt. Die betroffenen drei Malteser-Kliniken sind das Krankenhaus St. Anna, das St. Johannes-Stift in Duisburg sowie das St. Josefshospital in Krefeld-Uerdingen. Damit sind nun alle ehemaligen fünf Malteserkliniken in NRW verkauft worden.
    22. Sep 2020
    Köln (rhl). Am 7. März 2020 einigten sich der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf einen 7. Änderungs-Tarifvertrag. Dieser gilt auch für Arbeitsverträge, die zu diesem Zeitpunkt beendet worden sind. Die zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 7. März 2020 aus dem Landesdienst ausgeschiedenen Ärztinnen und Ärzte haben eine wichtige Ausschlussfrist zu beachten: Für Arbeitsverhältnisse, die spätestens bis zum Ablauf des 7. März 2020 beendet worden sind, müssen Ansprüche aus diesem Änderungstarifvertrag bis zum 30. September 2020 gegenüber dem Arbeitgeber geltend gemacht werden. Das ist hinsichtlich folgender Ansprüche erforderlich:
    22. Sep 2020
    Mainz. Die von Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler angekündigten zusätzlichen 200 Millionen Euro Fördermittel für die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz werden von der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. (KGRP) ausdrücklich begrüßt. „Besonders erfreulich ist die Aussage der Gesundheitsministerin, dass bei den Krankenhäusern kein Eigenanteil verbleibt, die Investitionen damit vom Land in voller Höhe kofinanziert werden“, betonte der Geschäftsführer der KGRP, Andreas Wermter.
    21. Sep 2020
    Mainz. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler begrüßt das vom Bundestag beschlossene Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), das im Oktober in Kraft treten soll. Es sieht umfangreiche Investitionen insbesondere in die Digitalisierung und die Notfallversorgung der Krankenhäuser vor. Ergänzend zum bisherigen Krankenhausstrukturfonds wird ein Krankenhauszukunftsfonds geschaffen. Dieser fördert Investitionen in moderne Notfallkapazitäten, eine bessere digitale Infrastruktur, IT- und Cybersicherheit sowie regionale Versorgungsstrukturen. Hierfür stehen Bundesmittel in Höhe von drei Milliarden Euro bundesweit zur Verfügung. Für die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz stehen rund 140 Millionen Euro zusätzliche Bundesmittel bereit. Die Landesregierung stellt weitere Mittel bereit.
    17. Sep 2020
    Köln (mhe). Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz veranstaltet in der kommenden Woche am Samstag, den 26. September 2020, in Köln ab 10 Uhr seine jährliche Hauptversammlung. Veranstaltungsort: Dorint An der Messe Köln (Deutz-Mülheimer Straße 22–24, 50679 Köln). Das Schwerpunktthema lautet „Ist die neue Krankenhausplanung mit dem DRG-Abrechnungssystem vereinbar?“ Zu den namhaften Referenten zählen: Ingo Morell, Tom Ackermann, Prof. Dr. med. Henrik Herrmann und Dr. med. Hans-Albert Gehle. Für diese Präsenz-Veranstaltung gelten natürlich alle besonderen Regeln hinsichtlich des Corona-Infektionsschutzes.
    17. Sep 2020
    Mainz. Anlässlich des heutigen Welttages der Patientensicherheit (17. September) macht der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis, auf die verschiedenen gesetzlich verankerten Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben aufmerksam. "Damit gibt es wichtige Ansätze , Patientensicherheit weiter fest im Fokus zu halten – beispielsweise im Arzneimittel- und Medizinproduktegesetz, aber auch im Infektionsschutzgesetz."
    16. Sep 2020
    Köln/Mainz (mhe). Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz setzt in der kommenden Woche seine Reihe der digitalen Konferenzen fort. Am Donnerstag, den 24. September 2020, sind die Marburger Bund-Mitglieder im Raum Mainz um 18.30 Uhr zu einer Video-Konferenz eingeladen. Eingangs wird Dr. med. Günther Matheis, der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, die Aufgaben der ärztlichen Selbstverwaltung in Rheinland-Pfalz erläutern. Im Anschluss berichtet der Geschäftsführer des Marburger Bundes NRW/RLP, RA Rolf Lübke, über die Probleme bei der Umsetzung der Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR). Alle Interessierten können Ihre Zugangsdaten für die Video-Konferenz per E-Mail (info@marburger-bund.net) anfordern.
    11. Sep 2020
    Pressemitteilung
    Asbach (mhe). In der Ära des Ärztemangels haben es ländlich gelegene Krankenhäuser besonders schwer, ärztlichen Nachwuchs zu gewinnen. Ländlich liegt zweifelsfrei die DRK Kamillus Klinik. Sie liegt landschaftlich malerisch im westlichen Westerwald - in reizvoller Mittelgebirgslandschaft und garantiert inmitten des Ortskerns von Asbach einen Blick auf das Siebengebirge. Wer nicht gerade in dieser Region beheimatet ist, wird Asbach wohl kaum auf Anhieb als Zielpunkt seiner beruflichen Heimat ins Auge fassen. Dennoch hat die DRK Kamillus Klinik keine Nachwuchssorgen.
    10. Sep 2020
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz appelliert an die Europäische Gemeinschaft, den geflüchteten Menschen in dem griechischen Flüchtlingslager Moria auf Lesbos schnellstmöglich zu helfen. „Wir leben in einer der wohlhabendsten Regionen der Welt und dürfen nicht vor dem Schicksal notleidender Menschen die Augen verschließen“, erklärt Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender der über 31.000 Mitglieder zählenden Ärztegewerkschaft. „Die seit Jahren andauernde humanitäre Katastrophe in Moria muss jetzt durch umfassende Hilfsmaßnahmen der Europäischen Gemeinschaft beendet werden“, fordert Gehle.